Posts mit dem Label Ausbildung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ausbildung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 23. September 2014

Trading Tipps

Allgemeine Weisheiten

Jeder sollte sich zunächst einmal klarmachen, dass es viele Wege gibt, profitabel an der Börse zu handeln. Wie heißt es so schön: "Viele Wege führen nach Rom!"
Ich bin der Meinung, dass es wichtig ist, dass jeder für sich die Art zu traden findet, die ihm am meisten liegt. Im Aktienhandel z.B. gibt es z.B. extrem viele Strategien: Reboundtrader, Scalper, Trendtrader, Chartfanatiker uvm.

Solange man mit diesen Strategien langfristig erfolgreich ist, spricht nichts dafür, diese zu ändern. Einige grundlegende Dinge sollten jedoch bei allen Strategien beachtet werden, natürlich immer angepasst an die eigene Handlungsweise. Die Tipps/Erfahrungen die ich hier aufzeige beziehen sich demnach vor allem auf meinen Tradingstil, dem Trendtrading und dem Handeln von extremen Übertreibungen. Aber auch Trader mit anderen Strategien finden evtl. ein paar Dinge die nützlich sein könnten :-)  



Handelt den Trend

Einen elementaren Fehler, den vor allem Anfänger machen, aber auch noch viele fortgeschrittene Trader ist, gegen den Trend zu handeln.

Ich lese sehr oft: "Der Dax steht zu hoch" oder "Aktie XY" müsste rebounden. Aber diese Denkweise ist ein Trugschluss!! Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Trend weiterläuft ist deutlich höher als das der Trend bricht.

Insbesondere Anfänger gehen daher bei starken Märkten short, und bei schwächelenden Märkten long. Solange es aber hier keine sogenannten "Panikmoves" mit extremen Volatilitätsspitzen in die jeweilige Richtung gibt, würde ich davon abraten.



Reboundtrading

Reboundtrading ist eine häufig genutzte Strategie, insbesondere von Anfängern! Häufige Sätze die in dem Zusammenhang kommen sind:

"Der Wert ist ja heute schon stark gefallen, ein Rebound ist möglich"
"Der Wert fällt jetzt schon seit drei Tagen,  er sollte langsam drehen"


Timing ist  bei dieser Strategie ist alles. Leider ist es so, dass vor allem Anfänger, die noch nicht soviele Erfahrungen mit den Börsen gemacht haben, oft ins fallende Messer greifen. Man sollte hier definitiv aufpassen, sich nicht zu verzocken.

Es kommt dabei natürlich auch darauf an, bei was für einem Wert man auf einen Rebound setzt:
  • Daxwert
  • illequider Nebenwert
  • in Foren und von Börsenbriefen angepriesener Hotstock

Ich wage mal die Aussage: Daxwerte fallen nicht auf 0, zumindest nicht an einem Tag :-)

Bei Hotstocks sieht die Sache ganz anders aus. Ein  Beispiel ist 5AP Asiapac Capital 

Der Wert ist von 1€ auf unter 1Cent gefallen - ohne nennenswerten Rebound. In diveseren Boards wurde fleissig nach unten nachgekauft. Das kann dann sehr schnell ein Fass ohne Boden werden. Insbesondere Trader, nicht noch kein großes Depot haben, würde ich von sowas auf jeden Fall abraten. Ich persönlich mache das bis heute nicht. Es gibt natürlich einige Trader, die mit dieser Strategie profitabel sind, aber gerade am Anfang sollte die Devise gelten:

"Schütze dein Kapital"
D.h. lieber ausstoppen lassen und einen neuen Einstieg suchen als die "Verbilligungstaktik" wählen


Sentimentanalyse

Insbesondere bei Nebenwerte schaue ich auch immer auf die Gesamtstimmung in den einschlägigen Börsenforen. Dies ist wichtig um ein Gefühl dafür zu bekommen ob die Masse investiert ist oder nicht bzw. short ist. Ein recht aktuelles, wirklich beeindruckendes Beispiel war die Kursbewegung bei Washington Mutual. 
 
Man beachte die Bewegung und das Volumen im März!!! Ich wurde auf die Aktie aufmerksam im Bereich 0,35 Cent. Es herrschte starker Kaufdruck obwohl sich die Aktie in sehr kurzer Zeit schon verdoppelt hatte. Deshalb hatte ich eine erste Shortposition aufgebaut (Stichwort: Übertreibungen handeln) Das verrückte war, dass die Aktie die darauffolgenden Tage mit großen Up-Gaps in den Handel startete - und damit alle Shorter in starke Bedrängnis brachte. Der Hochpunkt der Übertreibung war dann bei 60 Cent. In diesem Bereich war ich kurz davor, die Nerven zu verlieren und die Position mit sehr großem Verlust glattzustellen.  Denn es zeigte sich der große Nachteil dieser Strategie: Wo ist der Höhepunkt der Übertreibung?

Bei wallstreet-online war zu diesem Zeitpunkt jeder long, ein Freund sagte mir, seine Kumpels vom Hamburger Hafen sind jetzt auch eingestiegen mit Kursziel 6$. Es wurde nicht mehr darüber spekuliert, ob 6$ erreicht werden, sondernd nur noch darüber, wann das passiert! Die Umsätze an der Börse Frankfurt waren zu dem Zeitpunkt wirklich atemberaubend, teilweise sogar höher als in den USA, dem eigentlichen Heimatmarkt.
Bei dem ganzen kann einem als Shortie Angst und Bange werden, es gehen einem die verrücktesten Dinge durch den Kopf. Aber wenn man genau in diesem Moment die Nerven behält und klar nachdenkt kommt man zum Entschluss, das hier etwas nicht stimmen kann!

Jeder ist long, 4000 Postings am Tag bei Wallstreet-Online und die wildestens Diskussionen! Und natürlich: Das ganze ist natürlich, wie soll es anders sein an der Börse, sehr sicher :-)
Ist diesmal wirklich alles anders und die Masse hat recht?

Es kam dann doch wie es kommen musste: Heftiger Abgabedruck in den USA aufgrund eines Gerichtsurteils in den USA, dass eben doch keine unendlichen Milliarden an die Aktionäre fließen. Dies führte dann zu einer riesigen Stopwelle in Frankfurt.


Diversifizierung bei der Aktienauswahl

Ein weiterer Fehler der gerne gemacht wird, ist sich im Intradayhandel auf eine Branche bzw. einen Index zu beschränken: Dies führt sehr häufig nur zu einer Sache: Frust!!

Man kennt das Szenario: Der DAX läuft nach oben, aber die eigenen Werte im Depot bewegen sich keinen Millimeter. Ein kurzer Rücksetzer im Dax dagegen sorgt für heftige Downmoves. Häufiger Grund für dieses Szenario ist die Beschränkung auf einen bestimmten Sektor bei der Aktienauswahl. Im Jahr 2010 war es z.B. so, dass vor allem zyklische Werte wie BASF und der Automobilsektor den Dax nach oben gezogen haben. Wer hier zu stark auf die Bankenbranche, die Versorger oder die früher so gut laufenden Solarwerte gesetzt hat, hat vom Daxanstieg nicht profitieren können.  Wer von einem steigenden Markt ausgeht, sollte sich bei seinem Trading also nicht nur auf eine Branche setzen, sondern divesifiziert in verschiendenen Branchen einsteigen um das Klumpenrisiko zu verringern.


Kontrolliere deine Emotionen


Emotionen gehören an der Börse bei den meisten Tradern einfach dazu! Sie sind meiner Meinung nach auch wichtig und gut. Sie sollten dabei aber stehts in geordneten Bahnen verlaufen. Ein kurzes "Luft ablassen" nach einen schlechten Trade macht den Kopf frei für neue Entscheidungen und ist allemal besser als den Frust über längere Zeit aufzustauen.

Montag, 22. September 2014

Die 10 wichtigsten Regeln des technischen Tradings von John J. Murphy

Da gerade Korrektur an den Märkten herrscht, kann man ja mal wieder ein paar Regeln raushauen. John Murphy ist so mit der bekannteste Vertreter, der sich mit technischer Analyse beschäftigt und es dadurch zu weltweiter Bekanntheit gebracht hat. Sein Buch Technische Analyse der Finanzmärkte ist neben dem Buch von Schwager Technische Analyse. Schwager on Futures, sozusagen eine Bibel der charttechnischen Analyse. Wer mit dem Trading beginnt und sich für Charts interessiert, sollte eines der beiden Bücher immer in greifbarer Nähe auf dem Tisch liegen haben. Beides sind Börsenbücher die man nicht zum Einschlafen oder auf dem Lokus liest, sondern mit ihnen arbeitet. Und wie es so ist, hat jeder Guru gleich auch noch ein paar Regeln am Start. Alles sinnvoll und interessant. Sich dran halten ist dann wieder die andere Sache. Dazu dann bitte in der Kategorie "Psychologie" nachschlagen.



Die 10 wichtigsten Regeln des technischen Tradings
von John J. Murphy

1. Verschaffen Sie sich eine Übersicht über die Trends

Arbeiten Sie anfangs mit langfristigen Charts. Beginnen Sie Ihre Analyse mit Monats- bzw. Wochencharts, um sich einen Überblick über mehrere Jahre zu verschaffen. Diese langfristige Betrachtung dient Ihnen als Landkarte und erlaubt Ihnen besser an den Märkten zu navigieren. Außerdem bekommen Sie eine verbesserte Langfrist-Perspektive. Sobald Sie sich mit den langfristigen Charts angefreundet haben, können Sie sich in den nächsten Schritt den Tages- bzw. Intraday-Charts widmen. Wenn man nur die kurzfristige Komponente isoliert betrachtet, kann dies oft zu falschen Aufassungen führen. Selbst wenn Sie nur sehr kurzfristig traden, werden Sie größere Erfolge haben, wenn Sie in die Richtung des mittel- bzw. langfristigen Trends handeln.

2. Finde den Trend und folge ihm

Bestimmen Sie einen Trend, und folgen Sie ihm dann. Trends können in verschiedenen Größen auftreten. Es gibt langfristige, sowie mittel- und kurzfristige Trends. Zuerst müssen Sie sich darüber klar werden, welchen Trend Sie handeln wollen. Dann suchen Sie den entsprechenden Chart. Gehen Sie sicher, dass Sie stets in die übergeordnete Trendrichtung handeln. Kaufen Sie bei Tiefs, wenn der Trend nach oben zeigt und verkaufen Sie Rallyes, wenn ein Abwärtstrend vorliegt. Wenn Sie den mittelfristigen Trend traden wollen, dann konzentrieren Sie sich auf Tages- und Wochencharts. Wenn Sie ein Daytrader sind, dann verwenden Sie Tages- sowie Intradaycharts. Egal welcher Fall nun vorliegt, verwenden Sie immer die höhere Zeitebene um den Trend zu bestimmen. Verwenden Sie dann den kurzfristigen Trend zum Timen des Einstiegs.

3. Finden Sie die Hochs und Tiefs

Begeben Sie sich auf die Suche nach Unterstützung und Widerstand. Der optimale Einstieg um eine Position zu eröffnen, ist in der Nähe einer Unterstützung. Eine solche Unterstützung findet man meistens in der Nähe eines vorangegangenen Tiefs. Der beste Zeitpunkt um ein Underlying zu verkaufen, liegt in der Nähe von Widerständen. Einen Widerstand findet man in der Regel auf dem Niveau eines vorangegangenen Hochs. Wenn ein Widerstand jedoch gebrochen wird, verwandelt er sich des Öfteren in eine Unterstützung, wenn es in weiterer Folge zu Pullbacks kommt. Man kann auch sagen, dass die alten „Hochs“ zu neuen „Tiefs“ werden. Genauso verhält es sich natürlich auch mit Widerständen. Wenn ein Widerstand erst einmal gebrochen wurde, kommt es meistens zu einer Verkaufswelle. Das alte „Tief“ wird somit zum neuen „Hoch“.

4. Werden Sie sich klar darüber, wie weit Sie den Chart zurückverfolgen müssen

Messen Sie wie stark gewisse Retracements prozentuell ausgefallen sind. Marktkorrekturen vollziehen für gewöhnlich einen beachtlichen Prozentsatz des vorhergehenden Trends in die Gegenrichtung nach. Hierbei ist es egal ob es sich um einen Aufwärts- oder Abwärtstrend gehandelt hat. Man kann die Retracements in existierenden Trends ganz einfach prozentuell abmessen. Ein 50% Retracement eines vorangegangenen Trends ist das am häuifgsten auftretende Retracement. Das Mindestausmaß eines Retracements beträgt für gewöhnlich ein Drittel des vorherigen Trends. Das Maximum-Retracement liegt für gewöhnlich bei zwei Dritteln. Fibonacci Retracements bei 38% und 62% sind es ebenfalls wert beobachtet zu werden. Während eines Pullbacks in einem Aufwärtstrend, ist es deshalb ratsam irgendwo zwischen 33% und 38% seine Kauforder zu platzieren.

5. Ziehen Sie eine Linie

Arbeiten Sie mit Trendlinien. Trendlinien sind simple aber auch sehr effektive Werkzeuge bei der Charttechnik. Alles was Sie brauchen sind zwei Punkte auf dem Chart. Aufwärtstrendlinien werden entlang höherer Tiefs gezogen. Abwärtstrendlinien entlang mindestens zwei tieferer Hochs. Kurse können oftmals ein Pullback auf eine Trendlinie nachvollziehen, bevor sie den Trend weiter fortsetzen. Der Bruch von Trendlinien repräsentiert für gewöhnlich einen Trendwechsel. Eine aussagekräftige Trendlinie sollte zumindest dreimal berührt worden sein. Je länger eine Trendlinie unverletzt bleibt und je öfter sie getestet wird, desto aussagekräftiger ist sie.

6. Achten Sie auf die Durchschnitte

Werfen Sie einen Blick auf gleitende Durchschnitte. Gleitende Durchschnitte generieren objektive Kauf- und Verkaufsignale. Sie informieren darüber, ob ein existierender Trend tatsächlich noch in Bewegung ist und helfen Trendwechsel zu bestätigen. Dennoch können gleitende Durchschnitte nicht darüber Auskunft geben, ob ein Trendwechsel bevorsteht. Die Kombination zweier gleitender Durchschnitte ist die populärste Art Handelssignale ausfindig zu machen. Gängige Kombinationen sind beispielsweise am Futuresmarkt 4 und 9 Tage Durchschnitte, sowie die Kombination aus 9 und 18 Tagen oder 5 und 20 Tagen. Ein Signal wird immer dann generiert, wenn der Durchschnitt der kürzeren Zeitperiode, jenen der längeren kreuzt. Wenn der tatsächliche Kurs den 40 Tage gleitenden Durchschnitt kreuzt führt dies ebenfalls zu guten Handelssignalen. Da es sich bei gleitenden Durchschnitten um trendfolgende Indikatoren handelt, funktionieren sie am besten in Märkten die Trends ausbilden.

7. Informieren Sie sich über Trendumkehrungen

Beobachten Sie Oszillatoren. Oszillatoren helfen dabei überkaufte und überverkaufte Märkte zu identifizieren. Während uns gleitende Durchschnitte noch bestätigt haben, ob es zu einem Trendwechsel gekommen ist, warnen uns Oszillatoren oft im Vorhinein vor Trendumkehren, wenn der Kurs bereits zu weit gestiegen oder gefallen ist. Zwei der bekanntesten Oszillatoren sind der Relative Stärke Index (RSI) und die Stochastik. Beide haben eine Skala von 0 bis 100. Beim RSI stellen Werte über 70 überkaufte Situationen dar, während Werte unter 30 überverkaufte Situationen repräsentieren. Die überkauft und überverkauft Werte bei der Stochastik liegen wiederum bei 80 und 20. Die meisten Trader benutzen 14 Tage bzw. Wochen für die Stochastik und entweder 9 oder 14 Tage oder Wochen für den RSI. Divergenzen bei Oszillatoren deuten oftmals auf Marktumkehren hin. Oszillatoren funktionieren in Seitwärtsphase am besten. Wochensignale können als Filter für Tagessignale dienen. Tagessignale hingegen können als Filter für Intradaysignale herhalten.

8. Erkennen Sie die Warnsignale

Handeln Sie den MACD. Der Moving Average Convergence Divergence(MACD)-Indikator (entwickelt von Gerald Appel) kombiniert einen gleitenden Durchschnitt mit den Überkauft/Überverkauft Elementen eines Oszillators. Ein Kaufsignal wird immer dann generiert, wenn die schnellere Linie über die langsamere kreuzt und sich beide Linien unter Null befinden. Ein Verkaufssignal wird dann generiert, wenn die schnell Linie die langsame Linie nach unten kreuzt und sich beide Linien über dem Nullwert befinden. Wochensignale haben hierbei gegen über Tagessignalen Vorrang. Ein MACD Histogramm veranschaulicht die Differenz zwischen den beiden Linien und gibt noch schnellere Warnsignale vor Trendwechseln. Es wird deswegen Histogramm genannt, weil vertikale Linien verwendet werden, um die Differenz zwischen den beiden Linien auf dem Chart zu veranschaulichen.

9. Trend oder kein Trend

Verwenden Sie den ADX. Die Average Direcitonal Movement Index(ADX)-Linie gibt darüber Auskunft, ob sich der Chart gerade in einem Trend befindet oder in einer Seitwärtsphase. Er misst das Ausmaß des Trends bzw. die Richtung, in die der Trend läuft. Ein steigender ADX zeigt einen starken Trend an. Ein fallender ADX repräsentiert eine Seitwärtsphase bzw. eine trendlose Phase. Ein steigender ADX bevorzugt gleitende Durchschnitte; ein fallender ADX hilft Oszillatoren. Wenn man nun also die Ausrichtung der ADX Linie erkennt, kann man wählen, welcher Trading Stil gerade bevorzugt verwendet werden sollte, bzw. welches Set an Indikatoren gerade am besten zu verwenden wäre.

10. Machen Sie sich über die Bestätigungen schlau

Vergessen Sie nicht das Volumen und das Open Interest. Volumen und Open Interest sind wichtige Bestätigungsindikatoren im Futureshandel. Volumen kommt immer vor dem Preis. Es ist wichtig sich darüber zu vergewissern, dass das Volumen im vorherrschenden Trend steigt. In einem Aufwärtstrend sollte es zu erhöhtem Volumen kommen, wenn der Handelstag ein positiver war. Erhöhtes Open Interest bestätigt wiederum, dass frisches Geld den momentanen Trend vorantreibt. Fallendes Open Interest hingegen ist oft ein Warnsignal, dass der Trend seinem Ende entgegen steuert. Ein solider Aufwärtstrend sollte immer mit steigenden Volumen und Open Interest einhergehen.

Technische Analyse ist ein Gebiet über dass man durch Erfahrung und Lernen immer mehr Ahnung bekommt. Seinen Sie also Schüler und hören Sie nicht auf zu lernen.

Montag, 15. September 2014

Ich mag Kerzen am Chart

Charteinstellungen sind das erste das man bei jedem neuen Tradingprogramm sofort mal ausprobiert. Und nicht zu unrecht, den die Anzeige der vergangenen Kurse ist ein wichtiger Bestandteil eines Charts. Um nicht zu sagen das wesentliche.
Man kann ihn sich auf verschiedene Arten anzeigen lassen, eine Linie auf Schlusskursbasis, Barcharts oder auch Kerzen. Ich bevorzuge die Kerzen weil ich die Striche der Barcharts einfach nicht mag. Kommt wahrscheinlich drauf an womit man anfängt. Aber ich schweife ab.

Ein Linienchart ist zwar übersichtlich und aufgeräumt, verschluckt aber sehr viel nützliche Informationen. Ich weiß einfach nicht was in der jeweiligen Periode passiert ist, man sieht nur das Ergebnis. Mich interessiert aber wie der Kurs dorthin gekommen ist wo er gerade steht. Musste er sich plagen, ist er hoch und runter, befinden wir uns in einer Korrektur oder einer Bewegung, usw?

Speziell am Tageschart sagen die Kerzenkörper viel über die Verteilung Käufer/Verkäufer aus. Lange Lunten oder Dochte zeugen zb. von Kauf-/Verkaufsdruck der sich (noch) nicht durchsetzt. Aber bei der kleinsten Schwäche könnte die Stimmung kippen und ist Gegenteil umschlagen. Da könnte ein Patterntrader jetzt ein ganzes Buch füllen damit.

Wer kennt nicht die Szene aus dem Film Matrix bei der Dozer (der Operator) vor dem Bildschirm sitz wo die "Matrix" flimmert und er sagt: "Man gewöhnt sich daran". Das ist das Ziel, man gewöhnt sich daran und erkennt Bilder die etwas erzählen und kein flimmern.

Was bewegt einen Kurs?

Was veranlasst einen Kurs zu steigen oder zu fallen? Warum bewegt er sich den einen Tag nach oben und den anderen Tag nach unten? Wenn man dazu 100 Personen befragt wird man 100 verschiedene Antworten bekommen. Die einen nennen Fundamentaldaten, Quartalszahlen, Gewinnerwartungen und Dividendenzahlungen. Die anderen sind überzeugt das daran Indikatoren, Oszillatoren und Wave Analysen beteiligt sind.

Ich sage, den Kurs einer Aktien, einer Währung oder eines Rohstoffes bewegen alleine die Käufer und Verkäufer. Die Börse ist ein Spielplatz der Überzeugungen. Ist der größere Teil der Menge überzeugt das die Kurse steigen werden, werden sie auch steigen. Warum? Weil sie nach ihrer Überzeugung handeln und kaufen, das alleine genügt um die Kurse steigen zu lassen. Umgekehrt natürlich das gleiche.

Das habe ich gelernt für mich zu nutzen. Ich kaufe/verkaufe keine Aktie ohne den jeweiligen Index gesichtet zu haben. Befindet der sich in einem Uptrend bin ich bullish, geht er hingenen talwärts kenne auch ich nur eine Richtung. Ein Index ist die Summe aller Teile, ein Mengenmesser sozusagen. Die Menge kauft oder verkauft, das lese ich an einem Index ab und danach handle ich auch.

Die Gewichtung der Zeiteinheiten

Nach einer kurzen Kreativpause werde ich jetzt meine Postingfrequenz etwas erhöhen. Es gibt immer wieder Phasen in meinem Trading, die nur aus Nachdenken bestehen, oft tagelang. Wenn ein drängendes Problem auftaucht, setze ich das Trading so lange aus bis mich das Thema nicht mehr beschäftigt. Und dann hab ich auch keine Zeit zum Schreiben.

Ich bin ein reiner Techi, mich interessieren Fundamentaldaten nicht ein bisschen. Von daher ist der Chart meine Spielwiese, wie bei einem Blick aus dem Flugzeug verschaffe ich mir aus großer Höhe einen Überblick. Und wenn man landet wird alles noch deutlicher und klarer, aber wenn man nicht weiß wo man ungefär ist bringt einem das auch nichts.

Was will ich damit sagen? Ich handle am Tageschart, suche meine Einstiege am Stundenchart und definiere die Trendrichtung am Wochenchart. Im Prinzip würde meine Strategie jeder Hauptschüler verstehen und handeln können.

Ein grafischer kerzenchart basiert auf der kleinsten Einheit in der Tradingwelt, dem Tick. Ein Tick kennzeichnet einen neuen Kurs, diese Ticks werden gesammelt und in einem 1 Min. Chart dargestellt, als Kerze mit High/Low & Open/Close. Die 15 Kerzen werden wieder gebündelt auf einen 15min Chart, 4 davon bilden eine Kerze am Stundenchart und wieder 8-24 (je nach Markt) bilden eine Tageskerze.

Den letzten Absatz lesen dauert wenige Sekunden, aber ihn zu verstehen und anwenden zu lernen dauert Wochen. Zumindest bei mir, nichts hat mich mehr verwirrt als das Zusammenspiel der Zeiteinheiten. Der Große dominiert den kleinen Trend und ein haufen kleiner Trends können einen großen beenden. Wer immer nur eindimensional auf einer Charteinstellung handelt, benutzt auch beim Auto nur das Seitenfenster.

Nur das Panorama schafft Klarheit. Niemand sollte sich ernsthaft bei einem Uptrend am Wochenchart auf die Suche nach Shortsignale am Tageschart machen. Das Ziel ist der 5 Sterne Entry! Warum mit weniger zufrieden geben? Diese Erkenntnis hab ich aus der Buchreihe von Michael Voigts "Der Händler" geklaut, sehr lesenswert.

Ich werde auch noch eine Liste mit Büchern veröffentlichen die ich brauchbar finde.

Die Notwendigkeit von Aufzeichnungen


Ich führe ein Trading Tagebuch und ein Trading Journal seit dem ich angefangen habe mich ernsthaft mit der Börse zu beschäftigen. Diese Unterlagen sichern meinen Fortbestand, da sie meine Fehler dokumentieren und gnadenlos aufzeigen. Schritt für Schritt kann ich heute meine Entwicklung verfolgen.

Im Journal halte ich folgende Daten fest: Datum, Uhrzeit, Aktie, Index, Long/Short, Stück, Ini Stop, Orderkurs, Kurs Open, Kurs Close, Art des Handels, G/V, Risiko in EUR, Index Trend, Notizen (für Besonderheiten oder Beobachtungen)

Im Tagebuch bringe ich meine Lernfortschritte, Ideen und auch psychischen Befindlichkeiten zu Papier. Da hat sich erst nach und nach meine Art des Handels, das Swing Trading, heraus kristallisiert. Als ich anfing hatte ich keinen Plan davon wie ich damit Geld verdienen will, da die Möglichkeiten unendlich sind. Ein Anfänger wird von den Möglichkeiten regelrecht erdrückt.

Die Kunst besteht darin aus diesem Puzzle an Charts, Aktien, Indikatoren und Zeiteinheiten die richtigen Teile so miteinander zu verbinden das ein eigenes Bild entsteht. Diese Bild ist aber nicht für die Ewigkeit, es ist einer ständigen Wandlung unterzogen, genau so wie die Börsen selbst. Hat man das erst mal verstanden, hat man eine sehr wichtige Lektionen gelernt.

Die 10 Todsünden beim Trading (2)

Die 10 Todsünden beim Trading (2)

Sturheit: Nicht umsonst gibt es das Sprichwort „Stur wie ein Esel“ zu sein. In diesem Falle bezieht sich die Sturheit darauf, Investoren Verluste nicht wahrhaben wollen und frisches Kapital in der Hoffnung auf bessere Zeiten in eine Verlustposition zuschießen um sich spekulative Kursgewinne davon zu versprechen. Das Ziel sollte eine Art von Cost-Average-Effekt sein wobei das Resultat oft nur noch kostspieligere Verluste sind. Stur an Verlustpositionen festzuhalten ist in der Regel die falsche und das „Restgeld“ wäre wo anders sicher besser aufgehoben.

Den Kopf in den Sand stecken: Eine weitere Variante ist die Vogel-Strauß-Politik bei Verlusten. Einfach das Geld den Bach runterfließen lassen in der Hoffnung die Kurse würden sich irgendwann erholen und der Turnaround in das Plus würde kommen. Langfristig gesehen kann dies stimmen, aber nur kaum bei hochspekulativen Investitionen. Besser Arm ab, als Kopf ab. Besser ist es sich eine persönliche Stop-Marke zu setzen und dann zu verkaufen und beim Turnaround wieder einzusteigen, als den Kursverfall mitzumachen, falls der Turnaround kommen sollte.

Betriebsblindheit: Irgendwann schleicht sich bei jeder Tätigkeit eine gewisse Routine ein und die Arbeit geht einem wie von alleine von der Hand. An und für sich gut, solange man sich bewusst ist, das dies gerade passiert. Problematisch wird es, wenn Anleger aus Routine automatisch die positiven Indikatoren bemerken, welche sie in ihrer Entscheidung bestärken , aber zugleich die negativen Indikatoren zu übersehen beginnen. Der Wert steigt, also setzt man eine Take-Profit-Marke und beobachtet nicht weiter, da alles im grünen Bereich scheint. Zwei Perioden später der Schock, warum hat man die Position nicht weiter beobachtet und die Warnsignale übersehen?

 Unreflektierte Schnäppchenjagd: Manchmal scheint man Schnäppchen zu erkennen, die Aktien eines Unternehmens sind im Keller und der „Ausverkauf“ beginnt. Der Investor hat einen Stapel billiger Aktien erworben. Zuerst kommt das Fressen und dann die Moral in Form einer bösen Überraschung. Billig waren die Aktien, aber dennoch haben sie ihren Preis in Form eines insolventen Schrottunternehmens. Oft stecken hinter billigen Schnäppchen am Aktienmarkt fundamentale Hintergründe warum so ein Kursverfall stattfand, welcher ein Unternehmen zum Schnäppchen werden ließ. Wer demnach bei Schnäppchen an der Börse blind zugreift, riskiert demnach ein blaues Auge.

 Falsche Hoffnung: Die Hoffnung stirbt zuletzt und die Verluste werden erst schlagend wenn die „Verlust“-Aktien abgestoßen wurden. Also denken sich viele Investoren, solange er oder sie nicht abstoße wären es nur Buchverluste und keine realen Geldverluste. Das Resultat ist wie eine Schiabfahrt. Es geht immer nur den Berg runter und runter. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Ein rechtzeitiger Ausstieg wandelt die Buchverluste zwar sofort in reale Geldverluste um, mit dem Vorteil, dass sie überschaubar bleiben.

Die 10 Todsünden beim Trading (1)

 Die 10 Todsünden beim Trading (1)

Der Begriff Todsünden mutet zwar extrem an ist aber gerechtfertigt, da sie bares Geld kosten und vermeidbare Fehler sind. Ihr Ursprung liegt im Ego, in Emotionen und falscher Wahrnehmung der Realität.

Falsche Gier: Gier ist der Motor der Finanzwelt, keine Frage, und keiner investiert aus Jux und Tollerei. Das Problem beginnt, wenn die Gier den Geist vernebelt und die Vernunft flöten geht. Die höchste Rendite gibt es niemals umsonst und alles hat seinen Preis. Gier hat oft den Nebeneffekt diesen Fakt vergessen zu lassen und lässt viele blind werden für Warnsignale und Chancen. Das schnelle Geld hat immer einen Haken. Immer.

Ungeduld: Gut Ding will Weile haben und dasselbe gilt in der Regel auch bei Investitionen. Wer zu schnell verkauft oder kauft, fährt unnötige Verluste ein oder verschenkt potentielle Gewinne. Es gibt immer einen rechten Zeitpunkt für alles und diesen möglichst exakt zu treffen ist die Kunst. Gewinne sollte man laufen lassen und nicht ungeduldig verkaufen, um schnell die Gewinne in seine Tasche abzugreifen.

Selbstüberschätzung: Es ist ein zweischneidiges Schwert das Ego, auf der einen Seite der Mut zum kalkulierten Risiko, so es so etwas gibt und auf der anderen Seite darf es nicht zu sehr aufgeblasen werden. Die ersten Erfolge stellen sich ein, die ersten Investitionen rentieren sich und *puff* man denkt man hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen. Die Gefahr hierbei liegt darin die Regeln über den Haufen zu werfen und plötzlich an einen guten Riecher entgegen aller Regeln zu glauben. Schuster bleib bei deinen Leisten heißt hier die Devise. Erfolge dürfen einen Investor nicht übermütig werden und alle Regeln über Bord werfen lassen nur weil er sich nun für einen Experten hält. Erfolge bestätigen den Erfolg der Regeln und der sogenannte „gute Riecher“ ist diesem Regelwerk zu verdanken und oft keinem „guten Gefühl“.

Angst: Angst ist immer ein schlimmer ein schlechter Ratgeber, da er den Geist tötet und das Gehirn blockiert.  Investieren bedeutet Risiko und damit eine Mixtur aus Gewinnen und Verlusten. Das einzige was zählt ist, dass unter dem Strich ein Plus herauskommt. Jemand der bei den ersten Anzeichen von Sturm und bei fallenden Kursen sofort das Depot leerräumt wird kaum Erfolg an der Börse haben. Angst kann dazu führen, dass Positionen zu früh und schnell glattgestellt werden mit dem Effekt, dass die geringen Gewinne durch die Gebühren und Verluste aufgefressen werden. Solche eher ängstlichen, risikoaverse Charaktere wären mit Investitionen in Festgeld am aesten beraten. Denn je höher das Risiko desto höher auch die möglichen Gewinne und Schwankungen.

Engstirnigkeit: Wer sich zu sehr auf ein Gebiet spezialisiert und nicht links und rechts von sich sieht, der vergibt Chancen und potentielle Gewinne am Markt. Ebenso muss man immer offen sein für Neues. Auch als Spezialist muss man immer Alternativen im Hinterkopf haben für den Fall dass, eine Flaute im eigenen Spezialgebiet herrscht.



Wie man einen guten Trader von einem schlechten Trader unterscheidet.

 Wie man einen guten Trader von einem schlechten Trader unterscheidet.

Meine Erfahrungen im Open Book wachsen von Tag zu Tag, und um ehrlich zu sein ist dies das Beste, was mir in meinem ganzen digitalem Leben passiert ist`. Wie auch immer. Jeden Tag werdet ihr es mit vielen verschiedenen Arten von Tradern zu tun haben. Lasst uns diese in einige Gruppen einteilen und anhand ihrem Verhalten und ihrer Technik analysieren.
nur tradende Trader: Diese Trader sprechen nicht im Open Book, geben euch zwar kleine Profite aber ist das das Ziel des Open Books?
zu kommunikative Trader: Diese Trader reden zu viel über jede Marktbewegung, warten Wochen, bevor sie in den Markt gehen. In diesem Fall ist es manchmal besser seinen Mund zu halten und Profite zu machen. Rede weniger, trade mehr, sei mehr.
Massive Trader: Ein Trader, der sehr sehr viele Trades (über 200 Devisen, Aktien und Rohstoffe gleichzeitig) an einem Tag macht. Ein Wunder… Wie kann man dies alles kontrollieren?
Egoistische Trader: Ein Trader (meistens Social Gurus), der seine Kopierer nicht warnt, wenn er die Bonusse oder andere einsetzt um den SL abzusichern. Bleibt immer weg von diesen Tradern weil ich sehr viel Geld mit diesen Leuten verloren habe. Meine Empfehlung ist es die Kopierer von dem Trader zu fragen, bevor ihr diesen Trader kopiert.
So nach all diesen Gruppen von Tradern, wen soll man kopieren. Ich empfehle vor dem Kopieren mit realem Geld das Demo Konto zu nutzen um die Trader zu testen. Testet diese Trader über einen Monat, stellt ihm ein paar Fragen im Open Book, wenn ihr welche habt um seine Effektivität und seine Anwesenheit zu testen.
Ein guter Trader ist ein Trader, der sich um seine Kopierer kümmert.  Ich habe Trader gehört, die gesagt haben, „Nehmt die Trades zu euch rüber, wenn ihr kein Geld verlieren wollt“ oder sogar beleidigende Worte auf einfache Fragen an den Trader.
Sucht gute Trader für Profit und vermeidet Problem und wenn …… Kommunikation vorhanden ist umso besser.

Sonntag, 14. September 2014

Was sind Leverage und Marge?

Was sind Leverage und Marge?

Leverage (auch Hebel genannt) ermöglicht es dem Trader, Positionen zu traden, die größer sind, als die Höhe des Kapitals auf seinem Konto. Leverage ist somit ein Multiplikator, der anzeigt, wie viel größer eine offene Position ist, als der vom Kunden gewählte Betrag.
Wenn zum Beispiel die Positionsgröße $10.000 beträgt und der verwende Geldbetrag bei $25 liegt, ergibt sich das Leverage, indem man die Positionsgröße durch den Geldbetrag dividiert:
$10.000 / $25 = X400 Leverage
Marge ist Leverage in Prozent ausgedrückt.
Wenn zum Beispiel das Leverage X400 ist, dann liegt die Marge bei 0,25% (1 / 400 = 0,25%). Der Marge-Betrag ist der vom Kunden für eine Position verwendete Geldbetrag in Dollar. Wenn zum Beispiel die Positionsgröße $10.000 ist, liegt die verwendete Marge bei 10.000 X 0,25% = $25.
Beispiel:
Positionsgröße Leverage Marge % Verwendeter Geldbetrag (Marge) Kontostand Verfügbarer Kontostand
2.000.000 USD X400 0,25% 5.000 USD 100.000 USD 95.000 USD
10.000 USD X50 2% 200 USD 1.200 USD 1.000 USD
20.000 USD X50 2% 400 USD 2.800 USD 2.400 USD

Unsere Leverages:

Währungen:

Leverage: X2 bis X400 (für alle Währungspaare)
Minimale Marge: 0,25% (für alle Währungspaare)
Minimal Positionsgröße: 10.000 Einheiten

Rohstoffe:

Leverage: X2 bis X50
Minimale Marge: 4%
Minimale Positionsgröße für Gold und Silber: 10 Einheiten
Minimale Positionsgröße für Erdöl: 100 Einheiten

Aktienindizes:

Leverage: X2 bis X50
Minimale Marge: 2%
Minimale Positionsgröße: 10 Einheiten

10 Trading-Tipps

10 Trading-Tipps

Diese zehn Tipps können Ihnen dabei helfen, mehr aus Ihren Trades zu machen:
  1. Lassen Sie’s langsam angehen
    Die meisten neuen Trader beginnen mit vielen Trades gleichzeitig. Es schwer ihnen dann allerdings schwer, sie alle im Auge zu behalten. Indem Sie sich auf wenige Trades konzentrieren und diese sorgfältiger auswählen, haben Sie mehr Gelegenheit, Erkenntnisse aus Ihren Trades zu ziehen und Ihr Gesamtergebnis zu verbessern.
  2. Schonen Sie Ihr Kapital
    Es ist gut in der Gewinnzone zu sein. Aber der eigentliche Schlüssel zum Erfolg ist sie zu halten. Profitable Trades laufen lassen, Verluste zügig kappen und unter Druck cool bleiben ist langfristig der beste Weg zur Rentabilität.
  3. Denken Sie an Ihren Stop-Loss
    Ein wesentlicher Grund, warum Viele das Trading aufgeben sind schwere Verluste. Die Hauptursache für hohe Verluste ist, dass kein Stop-Loss gesetzt wird. Der Stop-Loss verhindert, dass Ihre Verluste außer Kontrolle geraten, wenn der Markt sich gegen Sie entwickelt. Durch Verwendung mit Bedacht werden sich Ihre Verluste verringern.
  4. Entwickeln Sie einen Trading-Plan/-System
    Jeder Trader entwickelt sein individuelles Trading-System in Abhängigkeit von der Zeit, die er dem Trading widmet. Trader mit mehr Zeit wählen vielleicht eine Daytrading-Strategie, während Andere langfristigere Positionen bevorzugen. Unabhängig davon, welche Strategie Sie verfolgen, halten Sie sich daran. Viele neue Trader wechseln das Konzept, wenn sie Verluste erleiden, aber ein oder zwei Verlust-Trades müssen nicht unbedingt bedeuten, dass Ihr System nicht funktioniert.
  5. Kappen Sie nicht Ihre Gewinne
    Ein häufiger Fehler von Neulingen ist das zu frühe Schließen von profitablen Trades. Durch die konsequente Einhaltung Ihres Trading-Planes können Sie lernen, übereiltes Schließen zu vermeiden, welches Gewinne reduzieren kann.
  6. Verwandeln Sie profitable Trades nicht in Verluste
    Sobald der Markt sich in die gewünschte Richtung entwickelt und Ihre Positionen zulegen, behalten Sie sie fest im Blick. Setzen Sie den Stop-Loss auf Ihren Eintrittspunkt, um Ihre Investition zu sichern. Dann verschieben sie sie stetig nach vorne, in Richtung des Trends, um Ihre Gewinne zu sichern und zu verhindern, dass Ihr Trade in einen Verlust zurückfällt.
  7. Im Zweifelsfall kopieren Sie einen Profi
    Das Investment-Netzwerk von eToro verbindet Sie mit der gesamten eToro-Finanzhandels-Community und lässt Sie mitverfolgen, wie die Top-Trader des eToro-Netzwerkes handeln. Und was noch besser ist, es lässt Sie die Trades jeglicher Trader mit einem einzigen Mausklick kopieren. Wenn Sie sich also nicht selbst für einen Profi halten, dann kopieren Sie einfach einen und machen sich seinen Erfolg zueigen.
  8. Planen Sie voraus
    Starten Sie keinen Trade, weil der Preis plötzlich steigt oder fällt. Planen Sie Ihre Trades stets im Voraus. Legen Sie Ihren gewünschten Eintrittspunkt, sowie die Grenzen für Take-Profit und Stop-Loss vor dem Eröffnen fest.
  9. Trends haben Eigendynamik
    Neulinge wissen oft nicht, dass wenn sich ein neuer Trend aufzubauen beginnt, er eine Eigendynamik entwickel, die ihn verstärkt. Denn Weitere Trader springen gewöhnlich auf diesen Zug auf, was den Trend weiter in seiner Entwicklung stärkt. Versuchen Sie, diesen Effekt auszunutzen, denn es wird Ihre Trades oft in die richtige Richtung pushen.
  10. Verschwenden Sie keine Zeit auf einen Verlust-Trade
    Wenn Sie sich in einer Verlustposition befinden, ist es oft besser, Ihre Kräfte zu sparen, Verluste zu kappen und zum nächsten Trade zu gehen. Die Finanzmärkte sind voll von lukrativen Möglichkeiten, die nur darauf warten, ausgebeutet zu werden.

Dienstag, 8. April 2014

6 Bücher, die man als Neuling in den Investment-Märkten lesen muss


Egal, ob Sie ein Social Investor oder ein noch unerfahrener Trader sind, der sich den Herausforderungen der Märkte ganz alleine stellen will – es ist immer am besten, wenn Sie schon beim Einstieg in die Märkte wissen, was Sie erwartet und wie Sie mit möglicherweise auftretenden Situationen fertig werden.

Die folgende Liste enthält Bücher, die sehr zu empfehlen sind, sowohl für Neulinge als auch für fortgeschrittene Anleger, die ihre Kenntnisse der Finanzmärkte erweitern möchten. Und selbst wenn Sie sich darauf beschränken, andere Investoren zu kopieren, stellen Ihnen diese Bücher Werkzeuge zur Verfügung, mit denen Sie Ihre kopierten Trading-Aktivitäten präzise und wohlüberlegt analysieren und kontrollieren können.
Setzen Sie also die Lesebrille auf und lassen Sie uns beginnen!

Currency Trading for Dummies – von Mark Galant und Brian Dolan
Dieses Buch über Devisen-Trading, das bisher nur auf Englisch verfügbar ist, ist wahrscheinlich der Klassiker für Marktneulinge. Insgesamt bietet dieses Buch eine genaue Übersicht über die Funktionsweise der Devisenmärkte, einschließlich guter Grundlagen zum Thema technische Analyse sowie eine Reihe wertvoller Tipps zu praktischen Fragen des Handels. Diese sind auf fast jeden Markt anwendbar, einschließlich der Rohstoff-, Index- und Aktienmärkte.

Day Trading and Swing Trading the Currency Market: Technical and Fundamental Strategies to Profit from Market Moves – von Kathy Lien
Dies ist ein exzellentes Lehrbuch über die Grundlagen des Daytrading und Swingtrading an den Devisenmärkten, das ebenfalls nur in der englischen Sprache verfügbar ist. Das Buch vermittelt eine sehr klare und präzise Anleitung zur Vorbereitung eines Handelstags und erklärt die Grundlagen der technischen und fundamentalen Analyse, sodass sie auch für dem Laien verständlich sind.

Die Strategien der Turtle Trader: Geheime Methoden, die gewöhnliche Menschen in legendäre Trader verwandeln – von Michael Covel
In diesem spannenden Buch beschreibt der Autor Michael W. Covel, wie ein Team von Trading-Grünschnäbeln von einem außergewöhnlichen Mann, Richard Dennis, zu unglaublichen Erfolgen angeleitet und geführt wurde. Dennis machte eine Wette mit seinem Partner, dass jeder gewöhnliche Mensch zu einem sehr erfolgreichen Finanz-Trader ausgebildet werden könne. Dieses erstaunliche Buch folgt der Geschichte der 23 “Turtles” und erläutert einige wertvollen Strategien zum Geldverdienen an den Finanzmärkten.

New Trader, Rich Trader: How to Make Money in the Stock Market – von Steve Burns
Dieses englischsprachige Buch gehört auf den Schreibtische jedes Markteinsteigers und jedes fortgeschrittenen Anlegers, denn es deckt alle grundlegenden Handelstechniken ab und beschreibt die mannigfaltigen Fallstricke, die sie beim Traden vermeiden müssen. Der Unterschied zwischen Burns Buch und vielen anderen Veröffentlichungen zu ähnlichen Themen ist, dass hier nützliches, taktisches Wissen in einem phantasievollen Erzählstil über die Hauptpersonen vermittelt wird.

Monster Stocks:  How They Set Up, Run Up, Top and Make You Money – von John Boik
Dieses Buch konzentriert sich auf den Aktienhandel, insbesondere darauf, wie es möglich ist, die nächsten “Monster-Aktien” wie beispielsweise Google oder Apple vorherzusehen. Nach Meinung von Boik ist es bereits ausreichend, wenn man nur einen einzigen derartigen Ausreißertitel erkennt, um innerhalb eines Jahres ein Vermögen zu verdienen. Dieses Buch soll Ihnen die Werkzeuge zur Verfügung stellen, mit denen Sie diese Aktien identifizieren können, bevor sie exorbitante Kursgewinne verzeichnen. Es ist bisher nur in englischer Sprache erschienen.

A Trader’s First Book on Commodities: An Introduction to the World’s Fastest Growing Market – von Carley Garner
Wie der Titel bereits verrät, ist dieses Buch eine Einführung in den Rohstoffhandel. Die Rohstoffmärkte haben ihre eigenen Regeln und sind die empfindlichsten Märkte, wenn es um die von Angebot und Nachfrage erzeugten Marktkräfte geht. Garners Buch vermittelt wertvolle Erfahrungen, die der Autor in seiner langjährigen Tätigkeit als Rohstoffhändler selbst machen musste, und bereitet sie für Investoren auf, die sich zum ersten Mal aktiv mit den Rohstoffmärkten beschäftigen.
Die meisten der oben genannten Bücher sind Bestseller, die Sie in einer Buchhandlung oder bei einem Internethändler finden können.


Haben Sie weitere Buchempfehlungen? Teilen Sie diese jetzt in den Kommentaren mit uns!