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Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller,)
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Freitag, 10. Oktober 2014
Donnerstag, 9. Oktober 2014
Konjunktur
Deutsches Exportgeschäft erhält empfindlichen Dämpfer im August
In die jüngste Reihe schwacher Wirtschaftsdaten aus Deutschland hat sich nun auch der Exportsektor eingefügt. Im August brachen die Ausfuhren um 5,8 Prozent gegenüber dem Vormonat ein, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) meldete. Das ist der stärkste Rückgang seit Januar 2009. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Exporte um 1,0 Prozent niedriger. "Die Rückgänge waren auch durch die späte Lage der Sommerferien in vielen Bundesländern beeinflusst", erklärten die Statistiker. In dieser Zeit arbeiten viele Fabriken und Firmen mit verminderter Kraft.
US-Notenbanker sorgen sich um globales Wachstum und starken Dollar
Bei den US-Notenbankern steigt die Sorge um die heimische Wirtschaft. Es geht ihnen vor allem um das schwache Wachstum in Übersee und den festeren Dollar, wie aus dem Protokoll der Ratssitzung am 16. und 17. September hervorgeht. Das enttäuschende Wachstum in Europa, Japan und China könnte die US-Exporte belasten, so die Befürchtung. Gleichzeitig könnte die erstarkende Währung, die für eine Verbilligung importierter Güter und Dienstleistungen sorgt, die Inflation unterhalb des Fed-Zielwerts von 2 Prozent halten.
Sinn und Stark: Vier Fäuste gegen Draghi
Jürgen Stark hat es sich nicht nehmen lassen, das neue Buch seines alten Verbündeten Hans-Werner Sinn in Berlin persönlich vorzustellen. Die Kombination der beiden prominentesten deutschen Kritiker der Europäischen Zentralbank (EZB) hielt, was sie versprach. Heraus gekommen ist eine schonungslose Abrechnung mit der Geldpolitik von Notenbankchef Mario Draghi.
Renzi gewinnt Vertrauensfrage im Senat zu Arbeitsmarktreform
Die italienische Regierung hat in der Nacht zum Donnerstag im Senat eine Vertrauensabstimmung gewonnen, die mit Strukturreformen auf dem Arbeitsmarkt verknüpft ist. Für eine Gesetzesinitiative der Regierung von Ministerpräsident Matteo Renzi stimmten 165 Senatoren, dagegen 111. Für die endgültige Annahme muss das Vorhaben noch vom Abgeordnetenhaus befürwortet werden.
Neue EU-Kommission: Abgeordnete boykottieren Slowenin Bratusek
Im politischen Ringen um die Besetzung der neuen EU-Kommission hat das Europäische Parlament am Mittwochabend mit großer Mehrheit die Slowenin Alenka Bratusek als Oberhaupt für den Bereich Energie abgelehnt. Damit dürfte der designierte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gezwungen sein, die Ressorts innerhalb der EU-Kommission noch einmal umzuschichten.
Merkel: Höhe der Mittel gegen Arbeitslosigkeit nicht das Problem
Im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sich dagegen ausgesprochen, neue Milliarden-Programme aufzulegen. "Es ist im Augenblick nicht eine Frage dass das Geld nicht reicht, sondern im Moment ist es eine Frage, dass das Geld erst einmal fließt", sagte Merkel am Mittwoch in Brüssel nach einem EU-Beschäftigungsgipfel.
Cyberattacke an der Wall Street größer als gedacht
Computer-Hacker haben neben der US-Großbank J.P. Morgan vermutlich noch mindestens zwölf weitere Finanzkonzerne an der Wall Street angegriffen, sagen Personen, die von den Erkenntnissen der Fahnder wissen. Zu den Opfern soll auch der Fondsmanager Fidelity Investments gehören. Damit dürfte die jüngste Cyberattacke an der Wall Street breitflächiger gewesen sein als bisher gedacht.
Pufferzone für Flüchtlinge in Syrien spaltet USA und Türkei
Die USA wollen die von der Türkei favorisierte Idee einer Flüchtlingspufferzone entlang der syrisch-türkischen Grenze vorerst nicht weiter vertiefen. Damit bleiben die Beziehungen zwischen den USA und der Türkei in der Krise um den Feldzug radikaler Extremisten der Gruppe Islamischer Staat (IS) in syrische Kurdengebiete angespannt.
Silber gewinnt nach Preiskollaps neue Anhänger
Der Goldpreis hat Anlegern im laufenden Jahr wenig Freude bereitet. Der Preis für die Feinunze liegt aktuell nur knapp über dem Jahrestief. Die seit Jahresbeginn zwischenzeitlich aufgebauten Kursgewinne sind praktisch vollständig verpufft. Noch schlechter stehen allerdings Anleger da, die auf Silber gesetzt haben. Das Silber legte eine deutlich steilere Talfahrt als Gold hin. In der Folge erreichte das so genannte Gold-Silber-Verhältnis, das die Preisrelation der beiden Edelmetalle misste, das höchste Niveau seit fünf Jahren.
Weltweite PC-Verkäufe sinken im dritten Quartal
Die Verkäufe von Personal Computern sind im dritten Quartal weltweit gesunken. Grund dafür sind rückläufige Auslieferungen in Schwellenländern. Auch die Neuanschaffungen, mit der Kunden auf die Einführung des neuen Betriebssystems von Microsoft reagiert hatten, schwächten sich ab, wie die Daten von Marktforschern zeigen. Die reifen Märkte legten aber weiter zu, teilten Gartner und International Data Corp (IDC) mit.
In den USA stiegen die Auslieferungen um rund 4 Prozent.
Japan/Maschinenbauaufträge Kern Aug +4,7% (PROG: +1,0%) gg Vm
Japan/Maschinenbauaufträge Kern Aug -3,3% gg Vj
US/MBA Market Index Woche per 3. Okt +3,8% auf 350,7 (Vorwoche: 337,8)
US/MBA Purchase Index Woche per 3. Okt +2,4% auf 172,9 (Vorwoche: 168,8)
US/MBA Refinance Index Woche per 3. Okt +5,0% auf 1.358,0 (Vorwoche: 1.293,7)
DJG/DJN/WSJ/AFP/apo
(END) Dow Jones Newswires
In die jüngste Reihe schwacher Wirtschaftsdaten aus Deutschland hat sich nun auch der Exportsektor eingefügt. Im August brachen die Ausfuhren um 5,8 Prozent gegenüber dem Vormonat ein, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) meldete. Das ist der stärkste Rückgang seit Januar 2009. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Exporte um 1,0 Prozent niedriger. "Die Rückgänge waren auch durch die späte Lage der Sommerferien in vielen Bundesländern beeinflusst", erklärten die Statistiker. In dieser Zeit arbeiten viele Fabriken und Firmen mit verminderter Kraft.
US-Notenbanker sorgen sich um globales Wachstum und starken Dollar
Bei den US-Notenbankern steigt die Sorge um die heimische Wirtschaft. Es geht ihnen vor allem um das schwache Wachstum in Übersee und den festeren Dollar, wie aus dem Protokoll der Ratssitzung am 16. und 17. September hervorgeht. Das enttäuschende Wachstum in Europa, Japan und China könnte die US-Exporte belasten, so die Befürchtung. Gleichzeitig könnte die erstarkende Währung, die für eine Verbilligung importierter Güter und Dienstleistungen sorgt, die Inflation unterhalb des Fed-Zielwerts von 2 Prozent halten.
Sinn und Stark: Vier Fäuste gegen Draghi
Jürgen Stark hat es sich nicht nehmen lassen, das neue Buch seines alten Verbündeten Hans-Werner Sinn in Berlin persönlich vorzustellen. Die Kombination der beiden prominentesten deutschen Kritiker der Europäischen Zentralbank (EZB) hielt, was sie versprach. Heraus gekommen ist eine schonungslose Abrechnung mit der Geldpolitik von Notenbankchef Mario Draghi.
Renzi gewinnt Vertrauensfrage im Senat zu Arbeitsmarktreform
Die italienische Regierung hat in der Nacht zum Donnerstag im Senat eine Vertrauensabstimmung gewonnen, die mit Strukturreformen auf dem Arbeitsmarkt verknüpft ist. Für eine Gesetzesinitiative der Regierung von Ministerpräsident Matteo Renzi stimmten 165 Senatoren, dagegen 111. Für die endgültige Annahme muss das Vorhaben noch vom Abgeordnetenhaus befürwortet werden.
Neue EU-Kommission: Abgeordnete boykottieren Slowenin Bratusek
Im politischen Ringen um die Besetzung der neuen EU-Kommission hat das Europäische Parlament am Mittwochabend mit großer Mehrheit die Slowenin Alenka Bratusek als Oberhaupt für den Bereich Energie abgelehnt. Damit dürfte der designierte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gezwungen sein, die Ressorts innerhalb der EU-Kommission noch einmal umzuschichten.
Merkel: Höhe der Mittel gegen Arbeitslosigkeit nicht das Problem
Im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sich dagegen ausgesprochen, neue Milliarden-Programme aufzulegen. "Es ist im Augenblick nicht eine Frage dass das Geld nicht reicht, sondern im Moment ist es eine Frage, dass das Geld erst einmal fließt", sagte Merkel am Mittwoch in Brüssel nach einem EU-Beschäftigungsgipfel.
Cyberattacke an der Wall Street größer als gedacht
Computer-Hacker haben neben der US-Großbank J.P. Morgan vermutlich noch mindestens zwölf weitere Finanzkonzerne an der Wall Street angegriffen, sagen Personen, die von den Erkenntnissen der Fahnder wissen. Zu den Opfern soll auch der Fondsmanager Fidelity Investments gehören. Damit dürfte die jüngste Cyberattacke an der Wall Street breitflächiger gewesen sein als bisher gedacht.
Pufferzone für Flüchtlinge in Syrien spaltet USA und Türkei
Die USA wollen die von der Türkei favorisierte Idee einer Flüchtlingspufferzone entlang der syrisch-türkischen Grenze vorerst nicht weiter vertiefen. Damit bleiben die Beziehungen zwischen den USA und der Türkei in der Krise um den Feldzug radikaler Extremisten der Gruppe Islamischer Staat (IS) in syrische Kurdengebiete angespannt.
Silber gewinnt nach Preiskollaps neue Anhänger
Der Goldpreis hat Anlegern im laufenden Jahr wenig Freude bereitet. Der Preis für die Feinunze liegt aktuell nur knapp über dem Jahrestief. Die seit Jahresbeginn zwischenzeitlich aufgebauten Kursgewinne sind praktisch vollständig verpufft. Noch schlechter stehen allerdings Anleger da, die auf Silber gesetzt haben. Das Silber legte eine deutlich steilere Talfahrt als Gold hin. In der Folge erreichte das so genannte Gold-Silber-Verhältnis, das die Preisrelation der beiden Edelmetalle misste, das höchste Niveau seit fünf Jahren.
Weltweite PC-Verkäufe sinken im dritten Quartal
Die Verkäufe von Personal Computern sind im dritten Quartal weltweit gesunken. Grund dafür sind rückläufige Auslieferungen in Schwellenländern. Auch die Neuanschaffungen, mit der Kunden auf die Einführung des neuen Betriebssystems von Microsoft reagiert hatten, schwächten sich ab, wie die Daten von Marktforschern zeigen. Die reifen Märkte legten aber weiter zu, teilten Gartner und International Data Corp (IDC) mit.
In den USA stiegen die Auslieferungen um rund 4 Prozent.
Japan/Maschinenbauaufträge Kern Aug +4,7% (PROG: +1,0%) gg Vm
Japan/Maschinenbauaufträge Kern Aug -3,3% gg Vj
US/MBA Market Index Woche per 3. Okt +3,8% auf 350,7 (Vorwoche: 337,8)
US/MBA Purchase Index Woche per 3. Okt +2,4% auf 172,9 (Vorwoche: 168,8)
US/MBA Refinance Index Woche per 3. Okt +5,0% auf 1.358,0 (Vorwoche: 1.293,7)
DJG/DJN/WSJ/AFP/apo
(END) Dow Jones Newswires
Donnerstag, 2. Oktober 2014
Montag, 29. September 2014
Weekly Market Review
Is Draghi about to Pull the Wild Card?
After the Euro hit the $1.27 low, a level not seen since 2013, investors will be watching for Super Mario’s next move. As data in the Eurozone continues to deteriorate, bets are rising that Mario Draghi will finally pull the rabbit of his hat and start a full blown Quantitative Easing program. At the ECB’s October meeting, Draghi has promised that he will shed more light about the extent of liquidly it is about inject. Investors have high hopes that at this Thursday’s meeting, Draghi will at least hint on the extent that the ECB is willing to go to support the economy with QE in October. If Draghi does signal that the “printing press” will be working at full speed, that is that the ECB will begin printing Euros at a rate of hundreds of billions, pressure on the Euro could mount while indices traded in Euros, such as the DAX , the CAC40 and the STOXX600, could get some relief.
Watch the Buildup
However, while the ECB rate decision will be the wild card for the Euro, the buildup in Euro sentiment will start from the beginning of the week with the release of high profile indicators such as German unemployment and retail sales, Eurozone Inflation and Eurozone GDP. Germany is the largest economy in the region and vastly considered the growth engine of the Eurozone, hence it is critical for Euro sentiment that Germany does well or be, at the very least, OK. This means unemployment must stay at 6.7% and not crawl higher and retail sales must grow (MoM) after a -1.4% contraction in July. Then comes the Eurozone CPI reading; it is important to remember, the low CPI or inflation reading is what propelled the ECB to embark on an easing policy to begin with, and hence it will be highly watched. If the Eurozone CPI slows further to 0.3% (YoY) that could raise the likelihood of an ECB QE program and could elevate expectations towards Thursday’s decision and speech.
The Non-farm Finale
While most of the week will be dominated by the story of the Euro, and to a lesser extent by the Pound Sterling with UK GDP due, the Non-farms report on Friday might steal the spotlight. With its tendency to jitter markets (in both directions) and its strong impact on Dollar sentiment, the NFP result could dictate how the week will end and, more importantly, the sentiment for the days and weeks after. After rather disappointing housing data and subdued Durable Goods reading, Dollar bulls will seek a healthy rise in Non-farms to prove the US economy is still growing robustly. If figures once again dip below 200K that could turn on a few red alerts for investors and may ignite profit taking in the Dollar and a rebound in Gold and other commodities.
Down to Business
When it comes to the Euro, if data continues to be negative and is followed by a dovish Draghi that could lead to further pressure on the Euro while European indices might at least stabilize. If data is better than expected and Draghi more “vague” that will mainly benefit the Euro until the NFP results are released. When it comes to the Dollar, investors will want their worries over a US slowdown dispelled. Thus if NFP surpasses the 200K mark, the Dollar could maintain its momentum. If not, it will depend on the contracts between the US and the Eurozone. If Draghi is vague while US data disappoints, the Euro might get a relief rally; any other scenario and the EUR/USD might come under pressure whole other pairs trading vs the Dollar will mostly depend on the NFP result.
On the Plate
German Unemployment and Retail Sales (Tuesday) - If unemployment remains at 6.7% that will be a positive sign, if Retail Sales rise (MoM) after falling in the last reading, that would support the Euro.
UK GDP (Tuesday) – This is the final reading for Q2 GDP. If figures are revised upwards that could benefit Sterling, especially against the Euro, and considering that Scotland will remain within the United Kingdom.
Eurozone CPI (Tuesday) – The most important European data release before the ECB rate decision; if CPI (YoY) slides to 0.3%, that will raise speculation of a dovish Draghi and weaken the Euro.
Eurozone Q2 GDP (Wednesday) – This is the final release of the Eurozone GDP growth figure for Q2. If figures are revised lower from the last reading that could put further pressure on the Euro ahead of Thursday.
ECB Rate Decision (Thursday) – This is the main event for the Euro. If Draghi signals more easing the Euro could face further selling pressure.
Non-farm Payrolls (Friday) – This is the main event for the Dollar. A reading above 200K and the Dollar rally could gain momentum while Gold could be hit.
Dienstag, 23. September 2014
Trading Tipps
Allgemeine Weisheiten
Jeder
sollte sich zunächst einmal klarmachen, dass es viele Wege gibt,
profitabel an der Börse zu handeln. Wie heißt es so schön: "Viele Wege
führen nach Rom!"
Ich
bin der Meinung, dass es wichtig ist, dass jeder für sich die Art zu
traden findet, die ihm am meisten liegt. Im Aktienhandel z.B. gibt es
z.B. extrem viele Strategien: Reboundtrader, Scalper, Trendtrader,
Chartfanatiker uvm.
Solange
man mit diesen Strategien langfristig erfolgreich ist, spricht nichts
dafür, diese zu ändern. Einige grundlegende Dinge sollten jedoch bei
allen Strategien beachtet werden, natürlich immer angepasst an die
eigene Handlungsweise. Die Tipps/Erfahrungen die ich hier aufzeige
beziehen sich demnach vor allem auf meinen Tradingstil, dem Trendtrading
und dem Handeln von extremen Übertreibungen. Aber auch Trader mit
anderen Strategien finden evtl. ein paar Dinge die nützlich sein könnten
:-)
Handelt den Trend
Einen
elementaren Fehler, den vor allem Anfänger machen, aber auch noch viele
fortgeschrittene Trader ist, gegen den Trend zu handeln.
Ich lese
sehr oft: "Der Dax steht zu hoch" oder "Aktie XY" müsste rebounden. Aber
diese Denkweise ist ein Trugschluss!! Die Wahrscheinlichkeit, dass ein
Trend weiterläuft ist deutlich höher als das der Trend bricht.
Insbesondere
Anfänger gehen daher bei starken Märkten short, und bei schwächelenden
Märkten long. Solange es aber hier keine sogenannten "Panikmoves" mit
extremen Volatilitätsspitzen in die jeweilige Richtung gibt, würde ich
davon abraten.
Reboundtrading
Reboundtrading
ist eine häufig genutzte Strategie, insbesondere von Anfängern! Häufige
Sätze die in dem Zusammenhang kommen sind:
"Der Wert ist ja heute schon stark gefallen, ein Rebound ist möglich"
"Der Wert fällt jetzt schon seit drei Tagen, er sollte langsam drehen"
Timing ist
bei dieser Strategie ist alles. Leider ist es so, dass vor allem
Anfänger, die noch nicht soviele Erfahrungen mit den Börsen gemacht
haben, oft ins fallende Messer greifen. Man sollte hier definitiv
aufpassen, sich nicht zu verzocken.
Es kommt dabei natürlich auch darauf an, bei was für einem Wert man auf einen Rebound setzt:
- Daxwert
- illequider Nebenwert
- in Foren und von Börsenbriefen angepriesener Hotstock
Ich wage mal die Aussage: Daxwerte fallen nicht auf 0, zumindest nicht an einem Tag :-)
Bei Hotstocks sieht die Sache ganz anders aus. Ein Beispiel ist 5AP Asiapac Capital
Der Wert ist
von 1€ auf unter 1Cent gefallen - ohne nennenswerten Rebound. In
diveseren Boards wurde fleissig nach unten nachgekauft. Das kann dann
sehr schnell ein Fass ohne Boden werden. Insbesondere Trader, nicht noch
kein großes Depot haben, würde ich von sowas auf jeden Fall abraten.
Ich persönlich mache das bis heute nicht. Es gibt natürlich einige
Trader, die mit dieser Strategie profitabel sind, aber gerade am Anfang
sollte die Devise gelten:
"Schütze dein Kapital"
D.h. lieber ausstoppen lassen und einen neuen Einstieg suchen als die "Verbilligungstaktik" wählen
Sentimentanalyse
Insbesondere
bei Nebenwerte schaue ich auch immer auf die Gesamtstimmung in den
einschlägigen Börsenforen. Dies ist wichtig um ein Gefühl dafür zu
bekommen ob die Masse investiert ist oder nicht bzw. short ist. Ein
recht aktuelles, wirklich beeindruckendes Beispiel war die Kursbewegung
bei Washington Mutual.
Man beachte die
Bewegung und das Volumen im März!!! Ich wurde auf die Aktie aufmerksam
im Bereich 0,35 Cent. Es herrschte starker Kaufdruck obwohl sich die
Aktie in sehr kurzer Zeit schon verdoppelt hatte. Deshalb hatte ich eine
erste Shortposition aufgebaut (Stichwort: Übertreibungen handeln) Das
verrückte war, dass die Aktie die darauffolgenden Tage mit großen
Up-Gaps in den Handel startete - und damit alle Shorter in starke
Bedrängnis brachte. Der Hochpunkt der Übertreibung war dann bei 60 Cent.
In diesem Bereich war ich kurz davor, die Nerven zu verlieren und die
Position mit sehr großem Verlust glattzustellen. Denn es zeigte sich
der große Nachteil dieser Strategie: Wo ist der Höhepunkt der Übertreibung?
Bei
wallstreet-online war zu diesem Zeitpunkt jeder long, ein Freund sagte
mir, seine Kumpels vom Hamburger Hafen sind jetzt auch eingestiegen mit
Kursziel 6$. Es wurde nicht mehr darüber spekuliert, ob 6$ erreicht
werden, sondernd nur noch darüber, wann das passiert! Die Umsätze an der
Börse Frankfurt waren zu dem Zeitpunkt wirklich atemberaubend,
teilweise sogar höher als in den USA, dem eigentlichen Heimatmarkt.
Bei
dem ganzen kann einem als Shortie Angst und Bange werden, es gehen
einem die verrücktesten Dinge durch den Kopf. Aber wenn man genau in
diesem Moment die Nerven behält und klar nachdenkt kommt man zum
Entschluss, das hier etwas nicht stimmen kann!
Jeder ist long, 4000 Postings am Tag bei Wallstreet-Online und die wildestens Diskussionen! Und natürlich: Das ganze ist natürlich, wie soll es anders sein an der Börse, sehr sicher :-)
Ist diesmal wirklich alles anders und die Masse hat recht?
Es kam dann doch wie es kommen musste: Heftiger Abgabedruck in den USA aufgrund eines Gerichtsurteils in den USA, dass eben doch keine unendlichen Milliarden an die Aktionäre fließen. Dies führte dann zu einer riesigen Stopwelle in Frankfurt.
Man kennt das Szenario: Der DAX läuft nach oben, aber die eigenen
Werte im Depot bewegen sich keinen Millimeter. Ein kurzer Rücksetzer
im Dax dagegen sorgt für heftige Downmoves. Häufiger Grund für dieses
Szenario ist die Beschränkung auf einen bestimmten Sektor bei der
Aktienauswahl. Im Jahr 2010 war es z.B. so, dass vor allem zyklische
Werte wie BASF und der Automobilsektor den Dax nach oben gezogen haben.
Wer hier zu stark auf die Bankenbranche, die Versorger oder die früher
so gut laufenden Solarwerte gesetzt hat, hat vom Daxanstieg nicht
profitieren können. Wer von einem steigenden Markt ausgeht, sollte
sich bei seinem Trading also nicht nur auf eine Branche setzen, sondern
divesifiziert in verschiendenen Branchen einsteigen um das
Klumpenrisiko zu verringern.
Es kam dann doch wie es kommen musste: Heftiger Abgabedruck in den USA aufgrund eines Gerichtsurteils in den USA, dass eben doch keine unendlichen Milliarden an die Aktionäre fließen. Dies führte dann zu einer riesigen Stopwelle in Frankfurt.
Diversifizierung bei der Aktienauswahl
Ein
weiterer Fehler der gerne gemacht wird, ist sich im Intradayhandel auf
eine Branche bzw. einen Index zu beschränken: Dies führt sehr häufig
nur zu einer Sache: Frust!!
Kontrolliere deine Emotionen
Emotionen gehören an der Börse bei den meisten Tradern einfach dazu! Sie sind meiner Meinung nach auch wichtig und gut. Sie sollten dabei aber stehts in geordneten Bahnen verlaufen. Ein kurzes "Luft ablassen" nach einen schlechten Trade macht den Kopf frei für neue Entscheidungen und ist allemal besser als den Frust über längere Zeit aufzustauen.
Montag, 22. September 2014
Bitcoin
Prices recently fell through the lower bound of the medium term trend
line (point A) and while an attempt to establish a convincing rebound
above this line is possible, it remains unlikely (point C). The more
conceivable trend remains downward in coming weeks while we approach the
lower bund of the long term trend line (point B). Spattered resistance
is likely on our journey to the depths (point D) with target prices
existing between $208.00 & $289.00USD following the concrete short
and medium term downtrends.
On the lighter side of things a quick rehash into fundamentals of the underlying technology should give those 'in the know' a reason to cautiously smile. Whales and trend traders (myself included) will likely see immense value on the lower bound of the long term trend line and this may be the long awaited signal point to re-enter a fresh long position targeting new highs at the upper bounds of the medium term up trend. Until that day.... cash is king.
On the lighter side of things a quick rehash into fundamentals of the underlying technology should give those 'in the know' a reason to cautiously smile. Whales and trend traders (myself included) will likely see immense value on the lower bound of the long term trend line and this may be the long awaited signal point to re-enter a fresh long position targeting new highs at the upper bounds of the medium term up trend. Until that day.... cash is king.
GBP/CHF
Seeing a high test close on Friday below 1.5400 combined with bearish
divergence on Stochastic sounds like preparation for price to possibly
fall into perhaps a previous support level at ~1.5100. This set up gives
a rough 1:1 reward:risk profile if the stop is placed above Friday's
high test bar.
GOLD
Gold looks like it could trade down to 1180 where if gold dips into
1180 and finds support at the pink and red trendlines, could trap
sellers at lows causing a short squeeze in a counter trend rally back
up to resistance. But if gold breaks all current possible support on a
weekly close with strong momo, the measured move of its current
consolidation period is close to the 61.8% fib from 2001 lows to 2011
highs. Notes on chart.
Ein großer Druck bis Freitag
Nach den Turbulenzen in der vergangenen Woche durch das schottische Unabhängigkeitsreferendum auf der einen und der US-Notenbankentscheidung auf der anderen Seite steht diese Woche unter völlig anderen Zeichen. Dies wird für diejenigen wichtig sein, die auf der Suche nach einer angemessenen Strategie sind. Man erwartet für diese Woche, dass sich ein großer Druck bis Freitag, wenn die Veröffentlichung des US-Bruttoinlandproduktes sowie der Verbraucherstimmung stattfindet, aufbauen wird. Bis dahin werden Zahlen und Daten veröffentlicht, die Aufschluss darüber geben, wie gut es dem weltweit größten Wirtschaftssystem geht. Dementsprechend wird jedes, in Dollar angegebene Kapital und Investment, angefangen bei der Wall Street, US-Indizes, FX-Paaren bis hin zu Rohstoffen, beeinflusst werden. Falls sich durch die Daten aus den USA ein optimistisches Wachstumsbild abzeichnet, d.h. ein zuversichtlicher Verbraucher, ein stabiler Immobilienmarkt usw. würde das Folgendes bedeuten: Die Wall Street könnte voller Zuversicht den S&P 500, den Dow Jones, den NASDAQ und den Dollar höher schieben und vielleicht sogar mehr Gold verkaufen (was dazu neigt, von einem schwachen Dollar zu profitieren). Sollte sich durch die Datenveröffentlichungen während der Woche eher ein zerbrechliches schwaches Bild abzeichnen, könnte der Dollar an Höhe verlieren, US-Aktien niedriger verzeichnet werden und der Wert des Goldes stark ansteigen. Um welche Daten und wirtschaftlichen Ereignisse handelt es sich hierbei jedoch?
Es beginnt mit dem Wohnungsmarkt und den Immobilien
Wenn man sich erinnert, dass der US-Immobilienmarkt die gesamte Wirtschaftskrise entfachte, dann versteht man die hohe Bedeutung und Wichtigkeit dieser Daten. Der US-Immobilienmarkt, einer der wichtigsten Bereiche der US-Wirtschaft und noch viel wichtiger, das Schlüsselbarometer für die wirtschaftliche Stimmung, ist bereit, drei große Datensätze zu veröffentlichen. Beim Ersten, dem vielleicht bedeutendsten, handelt es sich um die Verkäufe bestehender Immobilien. Diese Daten sind wichtig, denn wenn die Verkäufe vorhandener Immobilien steil ansteigen, dann entsteht die Nachfrage nach dem Bau neuer Immobilien. Dadurch würden sich die Räder der Wirtschaft schneller drehen. Die im Juli veröffentlichte Zahl der Verkäufe bestehender Immobilien stieg auf 2,4 % (Vormonatsvergleich) an, ähnlich wie im Juni. Folglich streben Investoren eine Beschleunigung bzw. einen Anstieg an. Ein Wert, der über 2,8 % liegt, würde Investoren glücklich machen und den Optimismus bezüglich des US-Immobilienmarktes erhöhen. Bei den nächsten Daten handelt es sich um die Verkäufe neuer Immobilien in den USA, die im Juli auf einen Wert von -2,4 % (Vormonatsvergleich) fielen. Für den August möchten Investoren ein Verkaufswachstum sehen, damit sie das Gefühl bekommen, dass der Markt auf einem besseren Fundament steht. Und schließlich kommen die Immobilienpreise. Ein Aufschwung der Immobilienpreise, der im Grunde genommen ein Nebeneffekt der beiden anderen ist, ist ein Muss für die Erholung des Immobilienmarktes. Es wäre positiv, wenn die Preise um mehr als 1 % steigen. Ein Anstieg von mehr als 2 % (was schneller als die Inflation ist) würde auf eine wirkliche Erholung des Immobilienmarktes hinweisen.
Gebrauchsgüter, Verbraucherstimmung und Bruttoinlandsprodukt
Gebrauchsgüter, dessen Index Grundbestandteile wie z.B. Automobilkäufe, Baumaterialien wie Steine, Mobiltelefone usw. beinhaltet, sind ein guter vertrauensvoller Indikator. Ein Wachstum von 3 bis 4 % wäre positiv. Der Reuters-Michigan-Index wird die Verbraucherstimmung widerspiegeln mehr als die lang erwartete abschließende Veröffentlichung des US-Bruttoinlandsproduktes für das 2. Quartal. Wenn sich das Bruttoinlandsprodukt wieder verbessert und höher als 4,2 % liegt, dann wird die optimistische Stimmung in den USA weiter angetrieben. Sollten andere Daten und Zahlen ebenfalls überzeugend gut ausfallen, dann wird die Woche positiv für die USA abschließen und die Märkte werden dementsprechend handeln.
Zur Sache
Hauptsächlich werden die Datensätze zwei Elemente reflektieren, das US-Wachstum im 2. Quartal (wiedergegeben durch den Wert des Bruttoinlandsproduktes) und die Entwicklung im 3. Quartal (wiedergegeben durch alle anderen Zahlen, die die 3. Quartalsergebnisse beinhalten). Wenn Investoren die Schlussfolgerung ziehen, dass sich die US-Wirtschaft weiterhin mit Vollgas erholt, dann könnte das einen höheren Dollar gegenüber seinen Kollegen, höhere Wall-Street-Indizes und einen niedrigeren Goldwert bedeuten. Alles andere sowie alle Kapitalinvestments, die von einer positiven US-Stimmung profitieren, könnten Gewinnmitnahmen ausgesetzt sein.
Was serviert man uns auf dem Tablett?
Verkäufe bestehender Immobilien (Montag) – Ein Wert über 2,8 % wird positiv stimmen.
USA Immobilienpreisindex (Dienstag) – Ein Preisanstieg über 1 % würde sich positiv auf die Wall Street und den Dollar auswirken.
Deutschland IFO Geschäftsklima (Mittwoch) – Wenn sich der Wert der 110 nähert, dann wäre das für europäische Indizes, besonders für den DAX, von Vorteil.
USA Verkäufe neuer Immobilien (Mittwoch) – Alles über 0 – 1 % könnte positiv sein.
USA Gebrauchsgüter-Bestellungen (Donnerstag) – Ein Wachstum zwischen 3 – 4 % wäre von Vorteil und würde positiv stimmen.
USA Bruttoinlandsprodukt annualisiert (Freitag) – Wenn sich der Wert der letzten Veröffentlichung auf über 4,2 % verbessert, dann wird sich das sehr positiv auf den Dollar und die Wall Street auswirken, hingegen das Gold negativ beeinflusst wird.
Reuters/Michigan Verbraucherstimmung (Freitag) – Wenn der Index näher an die 90 rückt, dann wäre dies von Vorteil und würde die positive Aussicht für die US-Wirtschaft verstärken, vorausgesetzt alle weiteren Daten sind ebenfalls positiv.
Mittwoch, 17. September 2014
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