Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten. ( J. D. Rockefeller,)
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Montag, 29. September 2014
Deutschland und die USA - ein schwieriges Verhältnis?
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Mittwoch, 17. September 2014
Die Einflüsterer - Wie Geld Politik macht
Ein Energiekonzern beschickt Abgeordnete mit teuren Kunstkatalogen und Museums-Freikarten, ein anderer lädt die Abgeordneten-Mitarbeiter zum Konzertbesuch samt Empfang ein. Bei opulenten Festen zerfließen die Grenzen zwischen Politik und Wirtschaft und das Firmengeflecht einer Partei wird zur Quelle dubioser Einnahmen. Recherchen aus dem Schattenbereich der Demokratie: Dort wo Politik von Geld beeinflusst wird - manchmal ganz offen und direkt, häufig subtil und verborgen. Die Einflüsterer: 5.000 Lobbyisten buhlen allein in Berlin um den Zugang zur Macht, beeinflussen offen und verdeckt die Weichenstellungen der Politik. Was die einen als notwendige Interessenvermittlung sehen, ist für die anderen längst ein perfider Wettlauf um Aufmerksamkeit und Einfluss geworden. Weil der Wettbewerb der Interessen zunehmend vom Geld bestimmt wird, sehen immer mehr Experten und Politiker im Lobbyismus inzwischen eine Gefahr für die Demokratie. Die Reportage zeigt, wie fast alle Forderungen nach strengeren Regeln und mehr Transparenz ignoriert oder gezielt unterlaufen werden. Zum Beispiel beim Parteisponsoring, wo Konzerne und Verbände sich auf Parteitagen und anderen Veranstaltungen präsentieren und dafür unverhältnismäßig hohe Geldsummen zahlen. Im Gegenzug schnuppert der Grünen-Chef am Stand des Sponsors an einer Zapfsäule und die SPD-Generalsekretärin steigt pressewirksam in eine Nobelkarosse des Sponsors. Angeblich ist das alles ganz transparent doch beim Anblick des kritisch fragenden Reporters wirken die Konzernvertreter oft sehr verschlossen und auch die Parteien hüten das Geheimnis, wer ihre Veranstaltungen und Feste mit wie viel Geld unterstützt. In ihren Rechenschaftsberichten müssen sie das genauso wenig ausweisen, wie die Quellen millionenschwerer Anzeigeneinnahmen ihrer Parteizeitungen. Und das soll nach dem Willen der Regierungsparteien auch so bleiben: Seit Jahren werden vom Europarat vorgebrachte Forderungen nach mehr Transparenz in der Parteienfinanzierung genauso konsequent ignoriert oder unterlaufen wie eine strengere Korruptionsbekämpfung bei Politikern. Und so erklärt ein Staatsanwalt normalen Beamten beim Antikorruptions-Seminar, wie schnell sie sich schon bei der Annahme kleiner Geschenke strafbar machen - während die Politik sich seit Jahren weigert, die Bestechlichkeit von Abgeordneten und Mandatsträgern wirksam unter Strafe zu stellen. Das Kamerateam beobachtet, wie Lobbyisten im Bundestag weitgehend unkontrolliert ein und aus gehen, weil es in Deutschland noch immer kein verbindliches Lobbyregister gibt. Und die Recherchen der MONITOR-Autoren zeigen, was sich manche Parteien schon heute einfallen lassen, um einer möglichen Regulierung von morgen vorzugreifen: Mit einer Verlagerung von Parteiarbeit in das eigene Firmengeflecht schaffen sie neue Möglichkeiten für verdeckte Zuwendungen von außen.
Dienstag, 16. September 2014
Riskante Energie?
Deutschland bezieht 35 Prozent seiner Gaseinfuhren aus Russland.
Collapse - Über den Zusammenbruch der Wirtschaft
Michael C. Ruppert war ein US-amerikanischer Autor und Journalist. Er war Gründer und Chefredakteur von From The Wilderness, einer bekannten politischen Internetseite in den USA. Die Webpräsenz und der zugehörige Newsletter beschäftigen sich vor allem mit der journalistischen Aufdeckung von staatlichen verdeckten Operationen und der Hintergrundanalyse politischer Ereignisse. Am 6. November 2009 kam in den USA der Dokumentarfilm Collapse von Regisseur Chris Smith heraus, der Michael Ruppert und sein Weltbild dokumentiert. Der Film wurde erstmals in Deutschland auf der 60. Berlinale im Februar 2010 gezeigt.
Der geplünderte Staat - Geheime Geschäfte von Politik und Wirtschaft
In Zeiten der Eurokrise muss Europa sparen. Dafür gibt es in vielen Ländern die sogenannte Schuldenbremse. Um öffentliche Bauvorhaben dennoch weiter finanzieren zu können, hat die Politik ein fragwürdiges Finanzierungsmodell erfunden - Öffentliche private Partnerschaften, kurz ÖPP genannt. Dabei investieren private Unternehmen in die öffentliche Infrastruktur. Um öffentliche Bauvorhaben und Dienstleistungen während der Eurokrise weiter finanzieren zu können, hat die Politik ein fragwürdiges Finanzierungsmodell erfunden - Öffentliche private Partnerschaften, kurz ÖPP genannt. Dabei investieren private Unternehmen in ganz Europa in die öffentliche Infrastruktur, um sie anschließend zu betreiben. Es handelt sich um ein Finanzierungskonzept, das vollkommen intransparent ist. Angeblich sollen Bund und Länder dadurch entlastet werden, doch es zeigt sich, dass private Unternehmen hier wohl eher Profit auf Kosten des Staates machen. Die Dokumentation berichtet anhand der wichtigsten Beispiele - darunter die Hamburger Elbphilharmonie, das umstrittene Milliardenprojekt des Pariser Justizpalastes, der Ausbau der Autobahn A7 in Norddeutschland oder der Neubau der TGV-Strecke zwischen Tours und Bordeaux - über die Erfahrungen mit ÖPP in Deutschland und Frankreich. Zu Wort kommen Befürworter und Gegner aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie staatliche Finanzkontrolleure wie der Präsident des Bundesrechnungshofs, Dieter Engels. Für die großen Investmentbanken und Baukonzerne ist ÖPP ein wichtiges Instrument, um den klammen Staaten trotz Schuldenbremse Aufträge zu entlocken und Milliarden zu leihen. Im Gegenzug erhalten sie dafür zum Teil zweistellige Renditegarantien, und das über Laufzeiten von bis zu 30 Jahren. In der Regel sind die Absprachen zwischen Staat und Konzernen geheim. So geheim, dass selbst die zuständigen Abgeordneten in den Parlamenten nicht informiert sind. "Die parlamentarische Kontrolle wird ausgebremst", beklagt sich Anton Hofreiter, Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Grünen. ÖPP sei ein Modell, von dem alle profitieren, sagen Befürworter wie der ehemalige Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. Aber je mehr ÖPP-Projekte es europaweit gibt und je länger sie laufen, desto deutlicher zeichnet sich ab: ÖPP werden in Wirklichkeit oft schöngerechnet. Den Autoren gelingt es, ein Stück Geheimpolitik auszuleuchten. Berichtet wird, wie die Idee für ÖPP entstand, warum die Finanzierung zum Staatsgeheimnis erklärt wird, wer verdient -- und wer am Ende bezahlt. Es geht um den staatlichen Ausverkauf, um folgenreiche Milliardengeschäfte, , und darum, wie Politiker aus guten und manchmal schlechten Gründen mit ÖPP die Zukunftsfähigkeit Europas verspielen. Mehr Informationen auf: www.arte.tv/future
Wall Street - Die Unfassbaren
Die Finanzkrise 2008 vernichtete Hunderte Milliarden an Vermögen. Investoren, Anleger und Hausbesitzer in den USA waren ruiniert. Das globale Finanz- und Wirtschaftssystem schrammte knapp an einem Kollaps vorbei. Das Epizentrum der Katastrophe war schnell ausgemacht: die Wall Street und ihre betrügerischen Finanzprodukte. Warum aber ist bis heute nicht ein Banker, ein führender Manager an der Wall Street, nicht ein Big Player dieser Finanzkrise verurteilt worden? Warum haben die Verantwortlichen im US-Justizministerium, beim FBI, bei der Börsenaufsicht die entsprechenden Schritte unterlassen?
Sonntag, 14. September 2014
Geld regiert die Welt
Geld regiert die Welt
Wenn Arbeiter in Deutschland auf die Straße gehen, weil ihre Firma die Löhne drücken will oder Mieter in einer deutschen Großstadt gegen den Verfall ihrer Wohnungen kämpfen, dann stecken nicht selten dieselben Verursacher dahinter: Finanzkonzerne, deren Namen nur Insidern etwas sagen.
Geheimsache Freihandel
Geheimsache Freihandel
Es soll "der größte Wirtschaftsdeal der Geschichte" werden, sagen Manager. Doch je weiter die Verhandlungen zur Freihandelszone zwischen EU und USA voran schreiten, desto verunsicherter sind viele..
Ausverkauf Europa
Ausverkauf Europa
Von Parks und Kulturdenkmälern bis hin zu Wäldern und Bergen – die Privatisierung von staatlichem Eigentum wird zunehmend zu einem Instrument, das zur Sanierung angeschlagener Haushalte in Europa dienen soll. Warum geben Länder und Städte ihr öffentliches Gut aus der Hand? Und wer sind die Investoren? Die Bürger wehren sich massiv dagegen, und in manchen Fällen haben sie damit Erfolg. Filmemacher Andreas Pichler zeigt in seinem investigativen Dokumentarfilm Beispiele aus einigen PIIGS-Staaten, aber auch aus Frankreich, Österreich und Deutschland.
Die neuen Energie-Supermächte: Russland und China
Die neuen Energie-Supermächte: Russland und China
Die Nachfrage nach fossilen Energien ist groß. China ist für ein Drittel des weltweiten Wachstums des Erdölverbrauchs verantwortlich. Russland hingegen ist der globale Gigant für Öl- und Gaslieferungen. Auf der Suche nach den Öl- und Gasförderstätten dieser Welt reisten die Autoren der N24-Reportage von Aserbeidschan, über die Erdgasfelder in Sibirien bis zum größten Ölfeld in China bei Daqing.
Daytrader Reportage - Börsenstar Giovanni Cicivelli
Daytrader Reportage - Börsenstar Giovanni Cicivelli
Forex Trading - Doku - Devisenhandel im Millisekundentakt
Forex Trading - 3Sat Doku - Devisenhandel im Millisekundentakt
Eine kurze Doku über das Thema Forex, Devisenhandel. Unter dem Begriff Forex wird ganz allgemein der Devisenmarkt verstanden, der mit Abstand volumenträchtigste Markt der Welt. An jedem Börsentag werden hier im Durchschnitt fast 4 Billionen US-Dollar täglich umgesetzt. Bis vor wenigen Jahren war dieser riesige Markt ausschließlich institutionellen Investoren vorbehalten, was sich jedoch im Zuge der Verbreitung des Forex Tradings grundlegend geändert hat. Der Forex Handel ist kein klassischer Handel an der Börse, sondern bezeichnet den außerbörslichen Währungsmarkt im Interbankenhandel, auch wenn der Forex Markt bis vor wenigen Jahren Bestandteil der meisten Börsen war.
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